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GSV Aktuell:

03.03.2017 RP, Uwe Zak

Die Regionalliga-Kickerinnen des GSV Moers sind zu Gast bei Borussia Bocholt. Von Uwe Zak

Nach der Papierform liegt ein hartes Stück Arbeit vor den Regionalliga-Fußballerinnen vom GSV Moers (8. Platz, 23:23 Tore, 21 Punkte). Sie müssen beim BV Borussia Bocholt (2., 34:31, 29) antreten, die gerne ihren zweiten Tabellenplatz behalten möchten. Da winkt aber GSV-Trainer Gerd Orzeske ab: "Wir fahren dahin, um zu gewinnen und kommen mit einem Sieg zurück." Kurzum: Der Coach der Moerserinnen hat nicht vor, den Bocholterinnen einen ruhigen Nachmittag zu bescheren.

"Wir haben sie ja schon in der Meisterschaft geschlagen", spricht Orzeske den 2:1-Heimsieg vom vergangenen September an. "Und im Pokal hatten wir sie am Rande einer Niederlage." Doch vor zwei Wochen hatte Moers das Nachsehen, nach dem Bocholt in der 93. Minute den 1:1-Ausgleich und in der Verlängerung (98.) das Siegtor machte. Dafür möchte der GSV eine Revanche. Allerdings gibt es dabei eine Schwierigkeit: "Der Platz ist ein besserer Acker", kennt Orzeske das tiefe und schwere Geläuf in Bocholt. Bei gewissen Wetterbedingungen könnte die Fußballpartie am Sonntag, 5. März, 13 Uhr, im Stadion "In der Hardt" zum Glücksspiel werden. Doch auch dafür hätte Orzeske ein Ass im Ärmel. Nicht nur, dass er selbst alle Spielerinnen an Bord hat, kennt er auch genau die Stärken und Schwächen der Gegnerinnen. Vor allem die Schwächen.

"Bocholt verfügt nicht über die spielerischen Qualitäten anderer Mannschaften - wie zum Beispiel Aachen", so der Moerser Coach. "Bocholt spielt viel mit langen Bällen", weiß der Moerser Trainer. Das lässt ihn dann auch so selbstbewusst an die Auswärtsaufgabe rangehen Er will dem nämlich mit einem frühen Pressing entgegentreten, den beiden Außenverteidigerinnen der Borussia so die Möglichkeit nehmen, die Offensive in Szene setzen zu können. Und damit gleichzeitig die Bocholterinnen vom GSV-Tor weghalten. Eine Taktik, die absolut einleuchtet. Damit könnten die GSV-Frauen den Bocholterinnen in der Tabelle auf die Pelle rücken. "Die Borussia ist zu schlagen und ich gehe davon aus, dass wir gewinnen", bleibt Orzeske deshalb auch unbeirrt.