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GSV Aktuell:

28.04.2017 RP, Wolfgang Jades

Nach der schwachen Vorstellung bei der 1:2-Pleite beim Tabellenvorletzten Vorwärts Spoho Köln sind die Fußballerinnen des Regionalligisten GSV Moers noch einmal in arge Abstiegsgefahr geraten. In der 2. Bundesliga Nord kämpft nämlich der Herforder SV Borussia als Drittletzter um den Klassenerhalt. Sollten der HSV wirklich absteigen, müssten auch drei Mannschaften aus der Regionalliga eine Klasse tiefer und von diesem drittletzten Rang sind die "Gräfinnen" nur noch drei Punkte und zwei Ränge entfernt.

Fünf Spiele sind es nur noch. Da gilt es jetzt endlich mal wieder zu punkten. Auch gegen den Drittplatzierten Fortuna Köln, der am Sonntag um 13 Uhr bei den Moerserinnen zu Gast ist. Dass das möglich ist, hat Germania Hauenhorst, ein Mitkonkurrent der Moerserinnen im Abstiegskampf, am vergangenen Sonntag, eindrucksvoll bewiesen. Sie schlugen die Fortuna nach einer wirklich furiosen zweiten Halbzeit und einem 0:2-Pausenrückstand noch glatt mit 6:2 und zogen am GSV in der Tabelle vorbei.

Allerdings punktgleich, das bessere Torverhältnis spricht derzeit für die Germania. "Es gibt keine Ausreden mehr. Wir müssen auf jeden Fall punkten", erwartet GSV-Coach Gerd Orzeske auch eine klare Leistungssteigerung seiner Mannschaft. "Wir haben das in dieser Woche noch einmal ausführlich aufgearbeitet. Aber alles reden nutzt nichts, wenn wir es auf dem Platz nicht umsetzen." Am Freitagabend wird sich die Mannschaft nach dem Training noch einmal zusammensetzen, um sich auch mental auf das Spiel vorzubereiten.

Im Hinspiel gab es für die Gelb-Schwarzen eine unglückliche 0:1-Niederlage. "Da hätten wir auch gewinnen können", hofft Orzeske darauf, dass die Fortuna die Saison vielleicht schon abgehakt hat. "Für die Kölnerinnen ist die Saison sicherlich bereits gelaufen. Allerdings werden sie uns die drei Punkte sicherlich auch nicht schenken. Deshalb müssen wir voll konzentriert sein." Fehlen in dieser wichtigen Partie wird auf jeden Fall Abwehrchefin Melanie Krohnen, deren Zerrung sie zu einer zweiwöchigen Pause zwingt.

"Dafür wird Patricia Michalak die Abwehr organisieren. Wer neben ihr in der Innenverteidigung spielt, lasse ich erst noch mal offen." Zudem muss Orzeske abwarten, ob Laura Montenbrucks Zerrung bis Sonntag abgeklungen ist.

 

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