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GSV Aktuell:

25.07.2017 RP, Uwe Zak

Der Moerser Kreisfußballausschuss begrüßt die Vertreter aller 44 Vereine beim SuS Rayen.

"Volles Haus", konnte jetzt Wolfgang Jades, der Vorsitzende der Moerser Kreisfußballausschusses zu Beginn der Senioren-Arbeitstagung auf dem Rayener Berg vermelden. Alle 44 Vereine waren ins Vereinsheim des SuS Rayen gekommen. Und bevor der Spielausschuss des Fußballkreises Moers mit seiner traditionellen Fußball-Senioren-Arbeitstagung für die kommende Spielzeit 2017/18 loslegte, erhielt Murat Us von seinen Ausschusskollegen Jades, Peter Hanisch und Enes Krupic ein Geschenk überreicht. Us war am vergangenen Freitag in den Hafen der Ehe eingelaufen. Doch dann ging es los und die Vertreter der Vereine erhielten in der gut zweistündigen Sitzung zahlreiche Informationen. Damit sollten sie nun bestens gewappnet für die neue Saison sein. Zunächst standen erst einmal die Ehrungen im Mittelpunkt. Die Urkunden an die Meister in den Kreisligen und den Pokalwettbewerben bei den Herren und Frauen wurden überreicht.

Nachdem es noch einen Rückblick auf die letzte Spielzeit gab, stellte Jades zusammen mit Hanisch die neuen Durchführungsbestimmungen, den Auf- und Abstiegsplan sowie die Gruppeneinteilungen mit den Staffelleitern vor.

"In der kommenden Spielzeit werden neben den sechs Bezirksliga-Meistern auf jeden Fall noch mindestens zwei der Zweitplatzierten der Bezirksligen aufsteigen", so Jades. "Das sieht der neue Auf- und Abstiegsplan des Verbandes vor. Allerdings wird aus der Moerser A-Liga wie auch schon in der vergangenen Spielzeit nur ein Verein aufsteigen können."

Weniger erfreulich nennt Jades das Meldeergebnis an Mannschaften für die Spielzeit 2017/18: "Wir haben nur 43 Meldungen für die C-Liga erhalten. Das sind fünf weniger als 2016/17. Dazu haben sich mit Kamp II und DJK Wardt schon zwei Teams vorzeitig aus der B-Liga verabschiedet. Macht also sieben Mannschaften weniger. Das ist ein alarmierendes Zeichen. Dem müssen wir entgegensteuern." Der Ausschuss denkt auch über eine Ligen-Struktur auf Kreisebene nach. Nach wie vor werden die Anstoßzeiten flexibel gestaltet und somit den Vereinen die Möglichkeit gegeben, von Freitag bis Sonntag zu spielen. Allerdings müssen sie darauf achten, dass die Jugendspiele am Samstag und Sonntagmorgen nicht davon beeinträchtigt werden.

Zu Beginn der Tagung hatte der Kreisvorsitzende Franz-Peter Mölders (SuS Rayen) Grußworte überbracht und dabei noch einmal für ein faires Miteinander appelliert: "Wir werden nach wie vor mit den Vereinen im Gespräch bleiben und ihnen bei Problemen helfen. Wir wollen schon im Vorfeld versuchen, alles dafür zu tun, damit es nicht zu einer Eskalation vor, während oder nach einem Spieles kommen kann." Ähnlich äußerte sich anschließend auch der Kreiskonfliktbeauftragte Hans-Dieter Wichert, der die Vereine aufforderte, ihm sofort jedes Fehlverhalten zu melden. "Dann können wir auch sofort eingreifen und geeignete Maßnahmen einleiten."

Einen breiten Raum nahm das DFB-Net ein. Das ist die Internet-Plattform, in der mittlerweile sämtliche Fäden der Spielbetriebsorganisation zusammenlaufen. Angefangen von den Spiel- und Schiedsrichteransetzungen, dem Ergebnisdienst und dem elektronischen Spielbericht von der C-Liga bis in die höchsten Klassen. Den Vereinen wurde angeboten, hinter den Namen in der Spielberechtigungsliste ein Bild hochzuladen. Damit müssten die Vereine dann nicht mehr die Spielerpässe vorlegen.

Oberligist VfB Homberg ist befreit

Zum Abschluss wurde der Kurt-Blömer-Kreispokal ausgelost. Der VfB Homberg ist durch seine Oberliga-Zugehörigkeit von diesem Wettbewerb befreit, ist auf jeden Fall für den Niederrheinpokal qualifiziert.

Neben den Hombergern erhielten aber der SV Sonsbeck, SV Scherpenberg und Fichte Lintfort als Teilnehmer des diesjährigen Niederrheinpokals ein Freilos in der ersten Runde. Dort gibt es zunächst 20 Spiele, die am 6. August ausgetragen werden.