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GSV Aktuell:

03.08.2017 RP, Robin Krüger

Nicht nur der Spielerkader des Bezirksligisten ist zu großen Teilen ausgetauscht worden - auch ein neuer Trainer sitzt an der Seitenlinie.

Einen großen Umbruch gab es in diesem Sommer beim Fußball-Bezirksligisten GSV Moers. Thorsten Schikofsky folgte als Trainer auf Hrvoje Vlaovic und auch der Spielerkader wurde zu großen Teilen ausgetauscht. Rund 25 Transfers tätigten die Grafschafter und sehen sich nun personell besser aufgestellt. Deswegen soll auch in der Tabelle der siebte Tabellenplatz der Vorsaison verbessert werden.

Nach vier Jahren als Trainer des SV Schwafheim wechselte Thorsten Schikofsky zur neuen Saison zum GSV. Gleich acht Spieler aus dem Landesliga-Kader folgten ihm zum Bezirksligisten. Darunter sind auch Stammspieler und Leistungsträger wie Fabian Hastedt, Christian Zeiler, Marcel Krause oder Marcel Haeger.

Vier weitere Neuzugänge kommen von Stadtnachbar MSV Moers. Hinzu kommen weitere Neue von höherklassigen Vereinen. So spielten Ibrahim Üzüm und David Ivanovski zuletzt für den VfR Fischlen. Fabian Groß kommt vom SV Hönnepel-Niedermörmter und Luca Di Giovanni war beim Oberliga-Aufsteiger VfB Speldorf.

Mit dem Kader ist Schikofsky auch "super zufrieden" und berichtet: "Die Gespräche waren fast zu hundert Prozent erfolgreich, wir haben nur ganz wenige Absagen bekommen." Insbesondere die Kaderbreite gefällt dem Trainer. "Wir haben junge Spieler, wir haben schnelle Spieler, wir haben von allem etwas und sind dadurch taktisch sehr variabel", so Schikofsky. Mit anderen Worten: "Es stimmt nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ. Das war ja beim GSV nicht immer so."

Nun gilt es, die vielen Neuen zu einer Einheit zu formen und fit für die Saison zu machen. "Mit dem Trainingsstand bin ich sehr zufrieden, die Jungs ziehen alle gut mit", zieht der Trainer auch hier ein positives Fazit, jedoch mit einem Makel: "Wir konnten die Spiele nie in der Besetzung bestreiten, wie wir uns das vorstellen.

Dadurch sind wir noch nicht eingespielt. Bis die Findungsphase zu Ende ist, wird es noch etwas dauern." Aus diesem Grund "und auch wegen der neuen Spieler", zögert Schikofsky mit der Antwort auf die Frage nach dem Saisonziel: "Es ist schwer ein Ziel zu formulieren. Wir wollen auf jeden Fall eine gute Saison spielen und besser als in der Vorsaison sein." Konkret heißt das, nach Platz sieben in der vergangenen Spielzeit soll es jetzt das obere Tabellendrittel werden: "Mit einer Position unter den ersten Sechs wären wir sehr zufrieden und das gilt auch, wenn es der sechste Platz sein sollte." Mit Schikofsky, der mit Schwafheim aus der Kreisliga A bis in die Landesliga aufstieg, als Trainer und den vielen Neuen zählt der GSV für viele andere allerdings als Aufstiegskandidat. Der Trainer meint dazu: "Ich freue mich, dass wir manchmal als Geheimfavorit gelten, aber das wird einigen anderen Mannschaften da oben nicht gerecht."

Insbesondere in der Nachbarstadt sieht er da einen Anwärter heimisch. "Fichte Lintfort wird eine gehörige Portion Aufstiegshoffnung haben und das ist auch realistisch", findet Schikofsky und vervollständigt dann seine Liste der Favoriten: "Geldern hat immer eine starke Mannschaft und macht nur oft zu wenig daraus.

VfB Uerdingen hat eine sehr gute Mannschaft. Tönisberg ist eine Wundertüte und auch Wachtendonk-Wankum darf man nicht vergessen." Um das Saisonziel mit Platz sechs zu erreichen muss die Schikofsky-Elf also mindestens direkt hinter den fünf genannten Favoriten ins Ziel kommen.

 

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