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GSV Aktuell:

22.09.2017 RP, Zak

Nach drei Unentschieden soll es in der Frauenfußball-Regionalliga gegen den SV Menden endlich klappen.

"Es ist schwer, an uns vorbeizukommen", sagt Gerd Orzeske, Trainer der Fußball-Regionalliga-Frauen vom GSV Moers (9. Platz, 2:2, 3 Punkte). Recht hat er, immerhin mussten die Moerserinnen in drei Spielen nur zwei Gegentore hinnehmen. Haben aber auch nur zwei geschossen. Und dreimal unentschieden gespielt.

Das soll sich möglichst jetzt ändern, wenn sich der SV Menden (6., 4:3, 4) aus Sankt Augustin am Sonntag, 13 Uhr, an der Filder Straße beim GSV vorstellt. Bei den Gästen lief die Saison bislang auch völlig ausgeglichen. Einem Unentschieden im Heimspiel gegen die Sportfreunde Uevekoven folgte eine 1:3-Schlappe bei Fortuna Köln und am vergangenen Wochenende ein 3:0-Sieg gegen Hauenhorst. Interessanterweise hat auch der GSV bereits gegen die SF und Köln gespielt. In Uevekoven gab es ebenfalls ein 0:0 und im Heimspiel gegen die Fortuna ein 1:1 zum Saisonauftakt. Kurzum: Alle Vergleiche sind nicht wirklich aussagekräftig. "Die Saison ist noch jung. Da kann und wird noch jede Menge passieren", ist Gerd Orzeske dann auch völlig sicher. Und genauso entspannt.

"Natürlich bin ich mit dem Offensivspiel nicht wirklich zufrieden. Gerade da haben wir Luft nach oben. Aber ich trainiere jetzt keine Torschüsse aus Situationen, die niemals in einem Spiel vorkommen werden. Ich setzte da eher auf ein spielbezogenes Offensivtraining." Gleichzeitig sagt der Coach aber auch schmunzelnd: "Wenn wir mal mehr als nur ein Tor schießen, gewinnen wir die Spiele. Da bin ich sicher. Es ist nämlich schwer bei uns durchzukommen", spricht er das Prunkstück, die Defensivabteilung der Moerserinnen an. Er schiebt aber auch nach: "Wobei mir ein 1:0 schon reichen würde." Was dem Moerser Spiel aber gut zu Gesicht steht, ist die Athletik, auf die Orzeske in der Vorbereitung auch bei den elf neuen, jungen Spielerinnen viel Wert gelegt hat. "Wir können in der 90. Minute auch noch den Körper einsetzen, ohne gleich umzufallen."

Das heißt aber gleichzeitig, dass kurz vor dem Abpfiff noch genügend Kraft vorhanden ist, um den Ball ins Tor zu schießen. Und das sollten die GSV-Damen unbedingt machen. Um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren. Dort steht die Warendorfer Sportunion. Mit neun Punkten noch in Reichweite.