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GSV Aktuell:

08.01.2018 RP, Wolfgang Jades

Hallenfußball-Stadtpokal: Zum dritten Mal in Folge behauptet sich der Landesligist im Reigen der zehn Moerser Mannschaften. Im Endspiel wird der SV Schwafheim mit 4:3 bezwungen. Ausrichter Rot-Weiß Moers erhält viel Lob. 

Der SV Scherpenberg hat gestern Geschichte geschrieben. Erstmals in der 37-jährigen Geschichte des Moerser Hallenfußball-Stadtpokals gelang einem Klub ein Hattrick. Zum dritten Mal in Folge sicherte sich der Landesligist durch den 4:3 (1:1)-Erfolg im Endspiel über den Ligakonkurrenten SV Schwafheim Platz eins und setzte sich damit erneut die Krone auf.

Es war ein bis in die Schlussphase spannendes Finale, in dem es hin und her ging. Allerdings war es zwischendurch etwas hektisch. Der Scherpenberger Lucas Borstelmann sah nach einem absichtlichen Handspiel die einzige Rote Karte des Turniers. Schwafheim ging durch ein Eigentor von Ozan Sengül und durch einen Treffer von Meik Bodden mit 2:1 in Führung. Zweimal glich Scherpenberg durch Deldar Zakholy und Nico Frömmgen aus. Anschließend zog der alte und neue Cupsieger durch zwei Tore von El Houcine Bougjdi mit 4:2 davon. Das 3:4 durch ein weiteres Eigentor fiel da nicht mehr ins Gewicht.

Auch nach 37 Jahren hat der Moerser Fußball-Hallenstadtpokal nichts an seiner Attraktivität verloren. Sowohl Samstag als auch gestern waren die Tribünen im Enni-Sportpark Rheinkamp rappelvoll. Die 37. Auflage, die der FC Rot-Weiß Moers glänzend organisiert hatte, wurde erneut ein voller Erfolg. Von den ausverkauften Rängen und in der Cafeteria gab es reichlich Lob für die Rot-Weißen, die dafür sorgten, dass die Zuschauer, Aktiven und Verantwortlichen mit Leckereien verwöhnt wurden.

An den beiden vergangenen Tagen wurde der Sieger für das Jahr 2017 ermittelt. Der Jubel bei den Scherpenbergern war natürlich riesengroß, als der Moerser Bürgermeister, Christoph Fleischhauer, den Pokal überreichte. Damit hat der SVS zum vierten Mal in der Geschichte des traditionsreichen Turniers den Pokal gewonnen. Der Fairness-Pokal, der vom Stadtsportverband Moers jährlich gestiftet wird, wurde dem SC Rheinkamp überreicht.

Dritter wurde der VfL Repelen, der mit 1:0 knapp den TV Asberg bezwang. Deutlich setzte sich Bezirksligist MSV Moers im Spiel um Platz fünf mit 5:1 gegen den GSV Moers durch. Rang sieben ging an den FC Meerfeld, der Rot-Weiß Moers mit 2:0 besiegte und Neunter wurde der TV Kapellen nach dem 3:0 über den SC Rheinkamp.

In den Halbfinalspielen hatten die beiden besten Teams des Turniers keine Probleme. Scherpenberg siegte 3:1 gegen Repelen, Schwafheim 5:2 gegen Asberg.

Insgesamt fielen 141 Treffer, über die sich die jeweils rund 800 Besucher an beiden Tagen freuen konnten. Erfolgreichster Torschütze war dabei der Scherpenberger El Houcine Bougdji mit zehn Treffern. Die Tribünen waren am Turnierwochenende rappelvoll. Das zeigte wieder einmal, welch großen Stellenwert der Moerser Hallenstadtpokal auch nach 37 Jahren immer noch besitzt.

Zudem gab es zwei tolle Szenen. Das schönste Tor des Turniers gelang Repelens Mevlüt Furkan Celik zum 1:0 im Spiel gegen den FC Meerfeld mit einem fantastischen Fallrückzieher. Zudem gelang FCM-Keeper Philipp Kmiec in diesem Spiel ein Schuss, der direkt in den Basketballkorb fiel. Dafür gab es jeweils Riesenbeifall von den Rängen.

Fair ging es auch zu. Es gab insgesamt nur die schon erwähnte Rote Karte und einige Zeitstrafen. Insgesamt hatten die Unparteiischen Kaua Omar und Raphael Schmitz (beide Alemannia Kamp), Kai Lang (Rot-Weiß Oberhausen) und Samet Alpaydin (SC Rheinkamp) keine Schwierigkeiten mit den sehr fairen Partien.

Eine Auslosung für die am 29. und 30. Dezember stattfindende 38. Auflage gab es nicht. Die wird erst Mitte Februar stattfinden, wenn die Moerser Fußballvereine zusammentreffen, um über Modus und Spielplan zu diskutieren. Ausrichter ist dann der VfL Repelen.

 

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