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GSV Aktuell:

09.02.2018 RP, Wolfgang Jades

Der Frauenfußball-Regionalligist ist am Sonntag beim Tabellenvierten Germania Hauenhorst zu Gast.

Den Start in das neue Punktspieljahr hätten sich die Fußballerinnen des Regionalligisten GSV Moers sicher ganz anders vorgestellt. Im Nachholspiel gab es am vergangenen Sonntag eine bittere 0:2-Niederlage bei Fortuna Köln, die aber wieder einmal unnötig war. Unnötig desahalb, weil die Gelb-Schwarzen erneut ihre Chancen nicht nutzen können.

Und deshalb wird GSV-Coach Gerd Orzeske vor der nächsten Nachholbegegnung am kommenden Sonntag, 13 Uhr, bei Germania Hauenhorst auch nicht müde, immer wieder an seine Spielerinnen zu appelieren: "Wir dürfen einfach nicht aufgeben, daran zu glauben, dass wir auch Tore schießen können. Es wird immer wieder trainiert. Da fliegen die Bälle nur so in die Netze."

Nach wie vor liegen die Grafschafterinnen auf dem zehnten Platz, haben nach wie vor 15 Punkte auf dem Konto stehen und sind damit nur zwei Zähler vom vorletzten Rang entfernt. Sie befinden sich also mitten im Abstiegskampf. Deshalb fordert Orzeske auch mindestens einen Punkt aus der Partie in Hauenhorst: "Ich weiß, dass es sehr schwer wird. Vor allem müssen wir uns auf einen Boden gefasst machen, wo wir spielerisch nicht weiterkommen. Alle müssen sich kämpferisch zerreißen, damit wir am Ende mal etwas mit nach Hause nehmen können."

Dabei will Orzeske dieses Mal das System ein wenig umstellen. "Das Spiel in Köln hat gezeigt, dass wir mehr Druck nach vorne entfalten müssen. Insgesamt war das noch zu wenig.

In der vergangenen Woche haben wir das ausgiebig trainiert." Personell haben die Moerserinnen alle Spielerinnen an Bord. Ob Orzeske etwas an der Anfangsformation, lässt er sich aber bewusst bis kurz vor dem Anpfiff noch offen: "Das wird eine sehr kurzfristige Entscheidung werden. Da warte ich das Training heute Abend auch erst noch einmal ab."

Hauenhorst spielt bisher eine starke Saison, belegt derzeit mit 25 Punkten einen tollen vierten Platz. Die Germania liegt nur vier Zähler hinter Tabellenführer SGS Essen U20 zurück. Am vergangenen Sonntag siegten sie allerdings äußerst mühevoll knapp mit 1:0 gegen den SV Menden und ließen dabei noch viele Chancen aus. Nur Nicole Schampera traf.