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GSV Aktuell:

27.08.2018 RP, Uwe Zak

In der Fußball-Landesliga-Partie der beiden Aufsteiger beim SV Genc Osman Duisburg hält der GSV Moers lange prima mit. Und wird auch belohnt.

„Bange machen gilt nicht“, muss auch Thorsten Schikofsky zugeben. In der Fußball-Landesliga-Partie der beiden Aufsteiger beim SV Genc Osman Duisburg hielt der GSV Moers lange prima mit. Doch es wurde auch deutlich, dass es sich in dem Spiel um ein Kellerduell handelte. Keine Mannschaft wollte einen Fehler machen, der am Ende die Niederlage bedeuten könnte.

Gleichzeitig wollten aber beide Teams möglichst drei Punkte aus der Partie mitnehmen. Ein schwieriges Unterfangen, das der GSV mit 4:0 (0:0) deutlich besser abschloss.
Torchancen sind Mangelware

So begegneten sich die Teams anfangs jedenfalls auf Augenhöhe, Torchancen waren hüben wie drüben eher Mangelware. Konnte im ersten Durchgang noch Marc-Andre Debernitz für den mitgelaufenen Tobias Kästner auflegen, sah sich der Moerser Offensivmann plötzlich umringt und bedrängt. So konnte er nicht zum Abschluss kommen.

Kurz nach dem Wechsel war es aber dann Luca Di Giovanni im Moerser Tor, der den GSV im Spiel hielt, weil er einen schönen Schuss gerade noch wegfischen konnte.

Knapp zehn Minuten später bekam der GSV dann einen Eckball zugesprochen. Der landet etwas zu dicht vor dem Tor, Genc-Torwart Oguz Dalli konnte im Gewühl den Ball nur nach oben abklatschen lassen – auf den Kopf von Fabian Hastedt, der allerdings nur die Latte traf. Darunter stand jedoch der in der 39. Minute für Kästner eingewechselte Christian Zeiler goldrichtig im Fünf-Meter-Raum und hatte wenig Probleme für sein zweites Saisontor (61.).

Sein drittes ließ nicht lange auf sich warten. Andre Hecker nahm Fahrt auf außen auf, flankte in die Mitte, wo Zeiler völlig blank zum 2:0 abschließen konnte (69.).

Jetzt war der Knoten geplatzt. Ibrahim Üzüm prüfte Dalli aus 17 Metern. Der Keeper konnte den Ball nicht festhalten, Debernitz traf zum 3:0 (82.). Damit verdarb er Mannschaftskollegen Christian Zeiler den lupenreinen Hattrick. Denn erneut war es Üzüm, der zurücklegte auf Zeiler, der mit der Picke die Kugel zum 4:0-Endstand unter die Latte knallte (89.).

„In der ersten Halbzeit hat Genc Osman offensiv mehr investiert, wir dagegen unsere Konter eher mutlos gespielt“, so Schikofsky nach dem Spiel. „Im zweiten Durchgang war es völlig anders. Nach dem 1:0 haben sie aufgemacht. Ärgerlich ist nur, dass wahrscheinlich Tobias Kästner nächste Woche verletzt ausfällt.“

GSV: Di Giovanni, Bodden, Schuster, Reiser, Haeger, Jellessen (59. Üzüm), Erol, Hastedt, Hecker, Debernitz (84. Koch), Kästner (39. Zeiler).