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GSV Aktuell:

09.09.2018 RP, Robin Krüger

Fußball-Landesliga: Nach dem 2:0-Erfolg im Lokalduell zieht der SVS in der Tabelle am GSV Moers vorbei. In einer umkämpften Partie verdiente sich der Gastgeber den Sieg aufgrund einer starken Leistung in der zweiten Halbzeit.

Über den Derbysieg jubelte am Samstag der SV Scherpenberg. Der Fußball-Landesligist gewann das Stadtduell gegen den GSV Moers mit 2:0 (1:0). In einem umkämpften Spiel verdiente sich der SVS den Sieg aufgrund der zweiten Halbzeit.

In einer zerfahrenen ersten Halbzeit bekam keines der Teams in der Offensive eine Linie in sein Spiel. Auf jeder Seite gab es in der Folge auch nur eine gute Chance. Doch Ahmed Annachat köpfte für Scherpenberg nach einer Flanke über das Tor (21.). Christian Zeiler brachte den Ball frei vor Tobias Prigge nicht am SVS-Schlussmann vorbei (40.). Stattdessen war es ein Geniestreich von Annachat, der den Unterschied machte. Aus rund zwanzig Metern schoss er den Ball aus der Drehung sehenswert in den Winkel (45.).

Der zweite Durchgang war dann intensiver und temporeicher. Der GSV rannte erfolglos immer wieder an, war aber lediglich in der Schlussphase durch Standardsituationen gefährlich. Scherpenberg bekam Räume für Konter. Erst in der Nachspielzeit führte ein solcher zum 2:0, als El Houcine Bougjdi von der Strafraumgrenze aus ins rechte obere Eck traf.

SVS-Trainer Sezgin Demirci sagte nach dem Spiel: „Die erste Halbzeit war sehr ausgeglichen. Das war von beiden Teams nicht gut mit vielen Ballverlusten.“ Einverstanden zeigte er sich mit den zweiten 45 Minuten: „Das 1:0 kurz vor der Halbzeit hat uns in die Karten gespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel an uns gerissen und hatten sehr viele Chancen. Natürlich hatte der GSV dann auch die eine oder andere Möglichkeit, aber wir hätten auf jeden Fall mehr Tore machen müssen. Aufgrund der zweiten Halbzeit war der Sieg schon verdient.“

Dagegen konnte GSV-Coach Thorsten Schikofsky eher mit der ersten Hälfte leben: „In der ersten Halbzeit war das von uns sehr gut. Wir hatten Scherpenberg jederzeit gut im Griff. Wir hatten selbst auch nicht viele Chancen, aber mehr vom Spiel. Das 1:0 war ein Sonntagsschuss. Wir haben selbst vorne nicht getroffen und liegen dann durch eine glückliche Aktion des Gegners hinten.“

Den zweiten Durchgang schätzte Schikofsky ähnlich wie sein Gegenüber ein: „Durch den Rückstand war natürlich vieles über den Haufen geworfen. Wir hatten schon gehofft, dass wir in der zweiten Halbzeit die eine oder andere Konterchance bekommen. So war es dann in der zweiten Halbzeit zu wenig von uns, und Scherpenberg hatte noch ein paar Konter. Aus meiner Sicht war die Scherpenberger Führung zur Halbzeit glücklich. In der zweiten Halbzeit hatten sie mehr Chancen, und deshalb war ihr Sieg auch verdient.“

SVS: Prigge, Terzi, Borstelmann, Schmidt, Vogel, Er. Sendag, Sengül, Annachat (83. Sogolj), Bougjdi, Balci (78. Em. Sendag), Stellmach.

GSV: Di Giovanni, Haeger, Schuster, Üzüm, Hastedt (84. Jellessen), Erol (79. Drauschke), Reiser, Hecker, Isailovic, Debernitz, Zeiler (75. Fröhlich).