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GSV Aktuell:

13.10.2018 RP, Björn Belloff

Der Fußball-Landesligaaufsteiger empfängt morgen am Sonntag um 15.30 Uhr den Aufstiegsfavoriten FC Kray.

Der Tabellenführer kommt zum GSV Moers (10. Platz, 18:18 Tore, 12 Punkte): Am Sonntag ab 15.30 Uhr erwartet der Fußball-Landesligist am Solimare mit dem ehemaligen Regionalligisten FC Kray (1., 29:11, 24) das Topteam der Gruppe.

„Es ist zwar eine Floskel, aber für dieses Spiel gilt sie: Wir können in diesem Vergleich nur gewinnen, denn niemand erwartet im Vorfeld etwas von uns“, sieht GSV-Trainer Thorsten Schikofsky eindeutig in der Rolle des Außenseiters. „Wenn wir versuchen, munter mitzuspielen, dann erleben wir ein Debakel“, warnt der Coach. Deshalb legt er den Fokus auf eine konzentrierte Abwehrleistung seiner Elf: „Wir werden Beton anrühren und wollen versuchen, mit Hilfe unserer schnellen Spieler den einen oder anderen Konter zu fahren. Entscheidend wird dabei sein, wie lange wir die Null halten können. Gelingt uns das gut, dann dürfte Kray mit zunehmende Spieldauer ungeduldig werden.“

Die Gäste aus Essen, bei denen Fatmir Ferati schon zehn Tore in zehn Spielen erzielt hat, stehen unter Zugzwang, nachdem sie vor einer Woche eine 0:1-Heimniederlage gegen die Spvgg. Sterkrade-Nord kassiert haben. Diesen Ausrutscher nutzten die Sportfreunde Niederwenigern, um bis auf einen Punkt an den Spitzenreiter heranzurücken. Und auch der Tabellendritte aus Sonsbeck verkürzte seinen Rückstand zu Platz eins auf nur noch vier Zähler. Die zweite Krayer Schlappe in der laufenden Spielzeit wertet Thorsten Schikofsky allerdings keinesfalls als Vorteil für seine Jungs: „Der FC wird jetzt Wut im Bauch haben und voll konzentriert sein. Das hilft uns sicher nicht.“

Umso wichtiger ist für ihn in der Rückschau der Punktgewinn des GSV vor einer Woche beim 3:3 in Burgaltendorf. „Wir sind jetzt seit vier Spielen unbesiegt und stehen auf Platz zehn. So können wir ohne Druck in das Spiel gegen den Tabellenführer gehen. Das ist doch eine schöne Aufgabe. Meine Jungs sollen das Spiel genießen, und vielleicht ist ja eine Überraschung drin.“

In personeller Hinsicht können die Grafschafter beinahe aus dem Vollen schöpfen. Lediglich für Tobias Kästner und Fabian Hastedt kommt das Kray-Spiel noch zu früh. Beide sind nach ihren Verletzungen aber schon wieder gelaufen und wollen in der kommenden Woche die Belastung steigern.