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GSV Aktuell:

29.04.2019 RP, Uwe Zak

Der VfB Frohnhausen hatte beim GSV Moers kaum den Fußballplatz betreten, da führten die Gastgeber auch schon mit 1:0. Luis Ramon Gizinski hatte einen Freistoß zwar unter die Latte, aber dennoch nicht unhaltbar zu seinem achten Saisontreffer verwandelt (2. Minute). Dass die Führung auch noch beim Pausenpfiff bestand hatte und am Ende zum 2:1 (1:0)-Sieg reichte, lag an einem durchaus couragierten Auftritt des Moerser Fußball-Landesligisten.

Frohnhausen hielt zwar rustikal dagegen, schaffte es im ersten Durchgang aber kaum, sich eine Torchance zu erspielen. Spannung kam lediglich auf, wenn Luca Di Giovanni die Torlinie verlassen musst. Da offenbarte der ansonsten reaktionsschnelle GSV-Torhüter Schwächen in der Ballsicherung.

Seine Mannschaftskollegen hätten aber vor der Pause für mehr Ruhe sorgen können. Doch Lukas Koch versäumte es, einen Konter abzuschließen, passte stattdessen auf Samet Altun, der – ebenfalls frei vorm Tor – vergab (41.). Das schaffte zwei Minuten später auf der Gegenseite auch Chamdin Said. Luca Di Giovanni konnte sich den Ball schnappen. Dabei hatte der Spieltag für Moers gar nicht so toll begonnen. Andreas Isailovic verletzte sich beim Aufwärmen, fehlte genau wie der zuvor eingeplante Michael Schuster in der Defensive. So gelang den Gästen doch noch der Ausgleich durch Chamdin Said nach einer eher ungefährlichen Standardsituation (63.).

Coach Thorsten Schikofsky schickte daraufhin Christian Zeiler aufs Feld (68.). Der Offensivmann nutzte eine seiner ersten Ballberührungen nach seiner Verletzung zum 2:1, als er die Kugel an Keeper Marko Razic vorbei legte (79.). Leider fiel seine Freude über den Treffer zu enthusiastisch aus. Zeiler verletzte sich beim Torjubel am Knie, musste nach kurzer Behandlung wieder vom Platz auf die Bank (82.). „Ich wäre sogar mit einem Unentschieden zufrieden gewesen“, sagte Schikofsky. „Es war ein verdienter Sieg gegen eine Mannschaft, die einige gute Einzelspieler in ihren Reihen hat. Wir stehen nun vor Fichte und Scherpenberg“, schmunzelte er.

Es spielten: Di Giovanni; Erol, Koch (68. Zeiler/82. Iluebbey), Gizinski, Acar, Reiser, Sonneveld (78. Sikorska), Hecker, Jellessen, Altun, Haeger.