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GSV Aktuell:

13.05.2019 RP, Jan Schikorski

Gegen die Spvg. Sterkrade-Nord kassierte Fußball-Landesligist Moers daheim eine 0:3-Niederlage. Es bleibt jedoch bei sechs Punkten Vorsprung vor dem Relegationsplatz, da auch der SV Hö-Nie sein Spiel verlor.

Die Landesliga-Fußballer des GSV Moers befinden sich nach der zweiten Niederlage in Folge wieder mitten im Abstiegskampf. Gegen den Tabellenvierten Spielvereinigung Sterkrade-Nord unterlagen die Moerser mit 0:3 (0:1). Dabei hatten sie über weite Teile des Spiels recht ordentlich mitgehalten.

Zu Beginn wirkte der GSV engagierter als die Gäste und spielte einige Chancen heraus, die von der Sterkrade-Abwehr aber meist problemlos entschärft werden konnten. Die erste große GSV-Chance hatte nach einer knappen halben Stunde André Hecker. David Gehle fand ihn mit einer flachen Hereingabe an der Strafraumkante. Den Schuss ins linke, untere Eck entschärfte Nordler-Keeper Marcel Dietz allerdings.

In der 37. Minute entstand zum ersten Mal Chaos in der Moerser Abwehr. Nach einer Flanke der Gäste bekam der GSV den Ball nicht mehr aus dem Sechzehner. Oguzhan Cuhaci nutzte die Unordnung in der Hintermannschaft der Grafschafter und erzielte die Gästeführung. Beim Stand von 0:1 ging es in die Pause.

Beim ersten Moerser Angriff nach dem Wiederanpfiff gab es gleich Unruhe im Strafraum von Sterkrade. Die Gastgeber reklamierten ein Handspiel, und der Schiedsrichter gab ihnen Recht. Den folgenden Strafstoß schoss Kevin Jellessen allerdings über das Tor und vergab damit die Riesenchance auf den Ausgleich.

Danach wurde das Spiel immer hitziger, blieb aber weiterhin ausgeglichen. Der GSV wirkte jedoch zunehmend unruhig und hektisch. Bei einem Angriff der Gäste in der 80. Minute stand ein Moerser Abwehrspieler seinem Torhüter Luca Di Giovanni im Weg. Der Keeper konnte daraufhin nicht verhindern, dass Dennis Charlier zum 2:0 für den Tabellenvierten traf. Die Moerser hängten sich kämpferisch weiterhin rein, konnten aber auch in den letzten zehn Minuten keine ihrer Chancen mehr nutzen. Stattdessen legten die Gäste noch einmal nach. Stefan Jagalski dribbelte im GSV-Strafraum erst die Abwehr und schließlich den Torhüter aus. Er schob den Ball schließlich zum 0:3-Endstand ins leere Tor.

,,Für mich wirkte die Partie nicht wie ein 0:3. Wir haben eigentlich ein gutes Spiel gemacht“, lobte GSV-Trainer Thorsten Schikofsky sein Team nach dem Spiel. ,,Wir haben gut mitgehalten und hatten mehr Chancen. Kaufen können wir uns davon aber nichts. Die einzig gute Nachricht heute ist die Niederlage von Hönnepel-Niedermörmter.“

Durch diese Niederlage des Konkurrenten um den Klassenerhalt bleibt der auf Tabellenplatz 14 abgerutschte GSV weiterhin sechs Punkte vor dem Relegationsplatz.

GSV: Di Giovanni; Koch (72. Sonneveld), Erol, Isailovic, Gehle (55. Gizinski), Reiser (84. Sikorska), Hecker, Kästner, Jellessen, Altun, Üzüm.