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06.09.2019 NRZ, Robin Krüger

Landesliga-Absteiger GSV Moers steckt vor dem Derby der Fußball-Bezirksliga gegen den VfL Repelen erneut in der sportlichen Krise.

Im Moerser Stadtderby der Fußball-Bezirksliga stehen sich am Sonntag um 15.30 Uhr der GSV Moers und der VfL Repelen gegenüber. Obwohl beide Mannschaft zuletzt eine Niederlage hinnehmen mussten, sind die Vorzeichen denkbar unterschiedlich. Vor der Saison zählten sowohl die Repelener als auch der GSV zum Favoritenkreis. Bisher liegen die Teams aber durchaus weit auseinander. Der VfL, der in der Vorsaison als Dritter knapp den Aufstieg verpasst hat, ist mit zehn Punkten aus fünf Spielen auf Rang fünf auch oben mit dabei.
Budberg muss nach Tönisberg

Die Grafschafter haben dagegen einen Fehlstart hingelegt, mit vier Niederlagen in fünf Spielen. Hinzu kam am Dienstag das Ausscheiden im Kreispokal bei A-Ligist FC Rumeln-Kaldenhausen durch ein 6:7 nach einer eigenen 6:2-Führung.

Gegenüber dem letzten Spiel sind beim GSV zumindest Dennis Schmitz und Philipp Hasse wieder einsatzbereit. Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen von Tobias Kästner, Meik Bodden und Michael Schuster. Beim VfL Repelen werden wohl Enes Balci, Ilias Taj, Marvin Böhm, Oguzhan Alemdar, Mehmet Akdas, Maurice Szczepanowski und Daldar Zakholy fehlen.

VfL-Trainer Sascha Weyen betont: „Die Moerser sind bei weitem nicht so schwach wie sie in der Tabelle stehen.“ Dennoch hofft er auf einen Dreier: „Wir haben gegen Wachtendok verloren. Wenn wir uns oben festsetzen wollen, müssen wir Sonntag die Punkte mitnehmen.“

GSV-Trainer Schikofsky sagt: „Für uns kommt das Spiel genau zur richtigen Zeit, da sich für uns die Vorzeichen etwas ändern. Repelen ist der Favorit und eventuell kommen meine Jungs mit dem Gedanken besser klar.“ Besser werden müsse aber „unsere Defensivleistung, die absolut inakzeptabel ist“.

Desweiteren spielen am Sonntag um 15 Uhr der VfL Tönisberg und der SV Budberg gegeneinander. Während die Budberger einen guten Lauf haben, ist Tönisberg nach zwei Niederlagen unter Zugzwang.

Insgesamt sogar seit drei Spielen sind die Tönisberger nunmehr sieglos. Dem 1:1 gegen Aufsteiger Borussia Veen folgten Niederlagen gegen den VfL Repelen und den 1. FC Kleve II. „Dadurch haben wir einen gewissen Druck“, räumt Trainer Andreas Weinand ein und erklärt: „Wir müssen uns defensiv stabilisieren und zielstrebiger nach vorne spielen.“ Längere Zeit fehlen wird dem VfL ab sofort Philipp Stürz, der für einige Monate im Ausland ist.

Auf Budberger Seite sind neben den weiterhin verletzten Torhütern Martin Sackers und David Dohmen nun auch Thomas Klüppel und Simon Temath nicht dabei. „Das sind zwei wichtige, erfahrene Stützen“, bedauert Trainer Ulf Deutz.
Meerfeld: Wenig Lust auf dritte Pleite

Zeitgleich ist der SV Schwafheim bei den SF Broekhuysen zu Gast. Unter der Woche verloren die Schwafheimer im Kreispokal gegen Landesligist SV Sonsbeck mit 2:6. „In der Liga sind wir gut unterwegs“, legt Trainer Manfred Wranik den Fokus aber auf den guten Saisonstart mit Platz vier nach fünf Spielen.

Der FC Meerfeld spielt daheim gegen die DJK Twisteden. „Ich habe wenig Lust auf eine dritte Niederlage in Serie“, macht Trainer Thomas Geist eine Ansage. Nicht hilfreich ist, dass mit Verteidiger Lukas Vengels und Stürmer Jan Pimingstorfer zwei Leistungsträger ausfallen.

Außerdem spielt der VfB Homberg II beim SV Straelen II. Die Homberger gewannen zuletzt 5:3 gegen Walbeck und wollen nun nachlegen.